Donnerstag, 23. Dezember 2010

Blood Diaries Kapitel 13

Es tut mir aber nicht leid!
 
Elena lag immer noch regungslos in Damons Armen. Ihre Lippen leicht gerötet und ein wenig geöffnet von seinem Kuss. Sie sah ihn nur an ganz starr. „Warum tust du mir das an“ schrie plötzlich Stefan doch Elena bewegte sich immer noch nicht. „Wieso manipulierst du sie?!. Bist du schon so weit gesunken das du dich an wehrlose Mädchen ran machst?“ schleuderte er ihm entgegen. „Aber ich...“ fing Elena an doch Stefan packte sie am Arm und zog sie hoch. Danach brachte er sie schnell aus dem Haus. Damon beiden dicht auf den Fersen. Draußen blieb Stefan vor Elena stehen und sah ihr tief in die Augen. „Du vergisst was gerade war. Du bist bei mir aufgestanden hast dich angezogen und wir sind unterwegs zur Schule“ sagte er und Elena blinzelte kurz.

„Elena geh schon mal in den Wagen ich komme gleich“ sagte Stefan und drehte sich dann zu Damon um. „Warum hast du ihre Gedanken gelöscht? Angst das sie mich lieber will?“ fragte er doch auf seinem Gesicht zeigte sich keins seiner typischen lächeln. „Sie dich will? Manipulieren ist nicht jemanden wirklich wollen!“ zischte Stefan zurück und fuhr dann mit Elena zur Schule. Kaum waren beide weg trat Damon kräftig gegen einen großen Keramiktopf der einen Baum zehn Meter weiter traf und ein großes Loch hinterließ mitten durch den kräftigen Stamm. „Scheiße!“ schrie er und es halte durch den Wald. Viele Gedanken schossen ihm durch den Kopf. Bilder an Katherine Bilder von dem Mädchen was er nie haben durfte. Sie war genauso. Genauso anziehend aber sie hatte etwas. Etwas wofür Damon Morden würde aber seinen eigenen Bruder? Ja er hatte Stefan gehasst aber was brachte es jemanden für etwas zu hassen woran er keine schuld hatte. Getötet hatte sein Vater und die Meute der Stadt sie.

Er hatte Katherine nicht haben dürfen. Doch mit Elena war es etwas anderes. Sie war so Emotional, freundlich und dennoch zielstrebig mit einem Dickkopf den Damon selber besaß. Klar er könnte sie Stefan überlassen aber wollte sie ihn überhaupt noch? Sie hatte gesagt sie konnte Stefan nicht mehr küssen nachdem sie ihn geküsst hatte. Zu gerne hätte er alles aus ihr herausgequetscht und sie weiter geküsst. Doch sein Bruder hatte sich ja schön alles so gedreht wie er es haben wollte und Elena konnte sich nicht mehr erinnern. Super!.

In der Schule verlief alles Ruhig und Stefan nahm Elena mit ins Kino. Es lief irgendeine Schnulze bei der Elena immer wieder zu weinen anfing. Doch sie wollte sich nicht von Stefan küssen lassen. Jedes mal zuckte sie davor zurück. Er vermutete es war ein Reflex ihres Gehirns auf das Geschehene aber das würde sich schon wieder richten. Am Abend fuhren beide zu Elena nach Hause doch die beiden verabschiedeten sich nur kurz da sie schlafen wollte. „Bis Morgen“ sagte Elena und verschwand im Haus. „und jetzt knöpfe ich mir Damon vor“ sagte er zu sich selbst und rannte nach Hause.

Damon war unterdessen schon seit Stunden in Elenas Zimmer und warf ihren Teddy immer wieder hoch und fing ihn auf. Wenn man den Bären so ansah er hatte die Größe eines Babys. Er hatte nie  groß über Kinder nachgedacht. Mit Katherine hätte er keine haben können deshalb hatte er das Thema auch nie groß in Erwägung gezogen doch wenn er Elena so sah... ob sie Kinder wollte? Ein lächeln stahl sich auf seine Lippen. Elena mit einem Kleinen Baby auf den Armen mit ihren großen Schokoladen Augen und dem winzigen Schmollmund. Damon blinzelte plötzlich überrascht. Wieso kam er jetzt auf Kinder? Soweit er wusste konnten Vampire keine Kinder kriegen obwohl es Gerüchte gab.

Schnell legte er den Teddy weg. Er brachte ihn auf wahnsinnige Gedanken. Nach den ganzen Stunden kannte er ihr Zimmer auswendig. Er hatte alles genau geplant. Er würde den Schleier von ihrer Großhirnrinde entfernen und dann hoffen das sie sich erinnerte wenn nicht musste er ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. Nach guten drei Stunden in denen sich Damon fragt ob sie wieder bei Stefan schlafen würde hörte er unten endlich die Tür. Sie ging auf wurde zugemacht und dann wurde eine Jacke aufgehangen. Danach hörte man schritte auf der großen Holztreppe und Elena kam auf die Tür zu. Damon wollte sich einen Spaß machen und stellte sich mit dem Teddy im Arm schlafend.

Die Tür ging auf und Elena blieb stehen. Sie Atmete erschrocken ein und dann war es kurz still. „Damon?“ kam es leise von Elena dann ein paar Schritte und sie stand direkt vor ihm. „Damon wach auf“ sagte sie und berührte ihn bei den Schultern. Schnell packte er sie an den Armen und zog sie zu sich aufs Bett. „Damon was...?“ fing sie an doch Damon war schon dabei ihr Stefans Schleier zu entfernen „vergiss was Stefan gesagt hat er hat gelogen erinnre dich an das was wirklich passiert ist“.

Sie blinzelte ein paar mal und öffnete dann die Augen. „Oh Gott was war das? Schlaf ich noch?“. „An was erinnerst du dich von heute Morgen?“ fragte er nach. „Ich weis nicht es ist alles so verschleiert. Ich bin aus Stefans Zimmer gerannt und dann gestolpert aber ich habe mir nicht wehgetan.. Aber was machst du hier?“ fragte sie und sah ihn fragend an. „Okay ich helfe dir auf die Sprünge“ sagte er und küsste sie schon zum zweiten mal an diesem Tag.

Blood Diaries Kapitel 12

Im Traum?

Elena lag immer noch neben bzw auf Stefano in seinem Bett. Halb nackt und ja sie schnurrte. Für sie war es wie in einem Traum sie lag auf einem gut gebautem Stefano der sie in seinen Armen hielt. Sie roch seinen natürlichen Duft und strich mit ihrer Hand unter sein Shirt. Elena konnte sich kaum erinnern wie es zu alle dem gekommen war. Stefano sah sie liebevoll an strich ihr über das Haar und schaute ihr direkt in die Augen als sie ihre Öffnete. „Guten Morgen“ sagte er und strich ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Morgen?“ fragte sie und sah zu dem verdunkeltem Fenster. „Wieso Morgen?“ fragte sie entsetzt und setzte sich auf. Ein schwerer Fehler wie sich herausstellte. „Mein Kopf“ sagte Elena und griff sich an die Stirn.

„Ich habe deiner Tante Bescheid gesagt“ antwortete Stefano ihr und reichte Elena ein Glas Wasser. „Wie komme ich hier hin?“ fragte sie verwirrt und zog die Decke ein wenig höher über ihren halb entblößten Körper. Stefano setzte sich währen dessen hin. „Also nachdem eine Stunde ausgefallen war wollte ich kurz nach Hause und dann hab ich dich gerochen und zwei Gläser Alkohol. Ich schätze das war Damons Idee?“ fragte er sie woraufhin sie die Schultern zuckte. „Vielleicht ich weis es nicht mehr. Ich weis nur noch ich war unterwegs zu dir und dann war Damon plötzlich Wagen und...“ sie wurde plötzlich still. Sie konnte doch Stefan nicht erzählen das sie seinen Bruder als Pfand geküsst hatte um mit ihm alleine zu sein.

„Und dann?“ fragte er nach. Sie schüttelte den Kopf „weis ich nicht mehr“. Eine weile sah sie weg und er schien das gleiche zu tun. Doch irgendwann brach Stefano das schweigen. „Ich bin nach oben gekommen und Damon stand in der geöffneten Tür. Du hattest dich aufgedeckt und deine Kleider lagen überall herum. Ich hab ihn rausgeschmissen und mich dann zu dir gesetzt. Am ende hast du mich dann umklammert ja und da sind wir dann“ vollendete er seinen Satz. „Soll ich rausgehen wenn du dich anziehst?“ fragte er noch. „Ich oh man ja nein ist mir egal“ sagte Elena und zog sich die Decke über den Kopf. Stefan seufzte und kam dann zu ihr unter die Decke. „Hey was ist denn los?“ fragte er sie schnell und gab ihr einen Kuss. Ihr wurde dabei ziemlich heiß doch sollte sie ihn wirklich weiter gehen lassen? Sie hatte Damon geküsst und nicht mals lange darüber nachgedacht.

„Elena rede mit mir“ hauchte er so das sie eine Gänsehaut bekam. „Ich kann nicht hör auf“ sagte sie und schlüpfte unter ihm weg. Schnell zog sie sich ihre Hose an ihr Top über und schlüpfte in ihre Schuhe. Danach rannte sie aus dem Zimmer. Die Tränen rannen ihr einfach nur so über die Wangen.  „Ich hab alles vermasselt“ schnauzte sie sich selbst an und stolperte gut einen Meter vor ende der Treppe. „Waaaaaaaaaah!“ schrie sie doch Damon fing sie auf. Elena sah verwundert auf.  „Gehts dir gut?... Fing er an doch dann war er still und wischte ihr die Tränen weg. Dabei sah er sie so sanft an. So vertraut so gefühlvoll das es ihr eiskalt den Rücken herunter lief.

Doch all das wegwischen brachte nichts denn es kamen einfach immer mehr Tränen bis Damons Finger beim wegwischen schon von Tränen überflutet wurden. Seine Augenbrauen zogen sich besorgt zusammen und er drückte sie einfach an sich. Sollte doch Sein Shirt all ihre Tränen in sich aufnehmen. Nach guten drei Minuten hob er sie schließlich hoch und trug sie zu dem Sofa im Wohnzimmer vorsichtig setzte er sich hin und zog sie mit sich bis ihr Kopf in seiner Armbeuge lag. Sie zitterte ein wenig weshalb Damon eine der Wolldecken über sie warf. „Was ist passiert?“ fragte er nachdem sie sich ein wenig beruhigt hatte. Sie schniefte einmal und sagte dann „erst küsst du mich dann machst du mich betrunken dann wache ich in Stefanos Bett auf und kann Stefano nicht mehr küssen“ sagte sie und rieb sich über das Gesicht.

„Ich würde mich ja Entschuldigen aber es tut mir nicht leid“ sagte er ehrlich und drehte sie einmal in seinen Armen so das sie ihn ansehen musste. „Das bereue ich nämlich nicht“ hauchte er währenddessen sein Gesicht ihrem immer näher kam. „Ich würde es jeder Zeit wieder tun“ flüsterte er bevor seine Lippen die ihren Berührten.

Blood Diaries Kapitel 11

Alkohol und seine Tücken

Am nächsten Morgen erwachte Elena aus einem sehr verworrenem Traum. Sie war Stefano im Traum begegnet er hatte sie zu einem Picknick eingeladen auf einer wunderschönen Wiese. Sie hatten sich über Nichtigkeiten unterhalten und Marmeladen Brote gegessen. Da auf der Wiese viele Blumen waren schwirrten auch ein paar Bienen vorbei. Eine davon stach Stefano in den Handrücken. Doch statt sie zu zerklatschen nahm er sie von seiner Hand. Elena sah sich noch einmal genau um. Alle Blumen waren Blutrot und nicht wie zuvor Zitronen Gelb. Verwirrt drehte sie sich wieder um. Doch vor ihr saß nicht mehr Stefano, nein. Es war Damon, er sah sie mit unverhohlenem Interesse an und schnippte die Biene von seiner Hand.

Plötzlich fühlte sich auch ihre Hand Nass an. Erschrocken starrte sie auf ihre Hand. In dieser war jetzt plötzlich ein Glas voller Blut welches überlief. Es ran über ihre Hand woraufhin Damon es ihr wegnahm. Erst jetzt bemerkte sie das das Blut nicht aus dem Glas war. Sie hatte sich in die Hand geschnitten. Es war ihr Blut. Sie wollte es am Gras abstreifen doch Damon nahm ihre Hand und fing an daran zu lecken. Danach war Elena schweißgebadet wachgeworden und hatte wieder diese Krähe vor ihrem Fenster gesehen. Wütend schnappte sie sich ihre Anziehsachen und ging damit ins Bad um sich fertigzumachen.

Als sie eine halbe Stunde später das Haus verließ kam ihr nur ein Gedanke „heute mal keine Schule“. Sie war eh alt genug um zu sagen, das sie dort nicht mehr hingehen würde. Sie hatte wegen ihrer Tante noch ein Jahr dran gehängt doch wollte sie diese Qualifizierung gar nicht. Das beste war wohl es ihr zu sagen und sich abzumelden. Sie hatte jetzt etwas ganz anderes vor und zwar mit Stefano. Wenn er sie wirklich liebte sollte er es ihr auch beweisen. Sie würde testen was er mehr wollte Elena oder ihr Blut! Sie wusste selbst nicht wieso, doch als sie aufgewacht war hatte sie es gewusst. Sie wollte Stefano und solange sie ihm das nicht bewies würde es immer eine Barriere zwischen ihnen geben und diese Barriere hieß Damon!

Sie mochte Damon aber sie spürte auch was Stefano darüber dachte. Schon auf halber Strecke mit ihrem Auto in Richtung der Salvatore Familie wackelte kurz ihr Auto und sie erschrak zu Tode.  Irgendwas war auf ihrem Dach!. Fast hätte Elena eine Vollbremsung hingelegt als sie plötzlich Damon neben sich im Auto sitzen hatte. „Hallo Schönheit“ sagte er unverblümt. „Hallo“ sagte sie nur und parkte am Straßenrand. „Was willst du?“ fragte sie ihn ernst. „Uf da gibt es vieles aber mein Momentanes Ziel bist du“ grinste er. „Aha da kommst du aber etwas zu spät“ antwortete sie heiter. „Das glaube ich nicht. Du und Stefan das kann nie was werden. Er ist zu weich und kein bisschen so dunkel wie ich“.

Elena hörte ihm zwar zu doch hatte sie nur eines im Kopf „okay was willst du genau jetzt so das du Stefan und mich den ganzen Tag in ruhe lässt?“ fragte sie emotionslos. „Normalerweise würde ich antworten dein Blut aber heute will ich einen Kuss“. Darauf war sie nicht gefasst. Entsetzt sah sie ihn an. „Nicht doch lieber Blut?“ fragte sie hoffnungsvoll. „Ich weis ja nicht was du heute so mit meinem ziemlich schnell schwachwerdendem Bruder vor hast aber gewiss wird es etwas sein wofür ich einen Kuss als Pfand nehmen kann“ sprach er schließlich zu ende. „Nur damit wir uns mal klar verstehen Damon, das ich dir das anbiete ist freiwillig, ich muss es nicht. Das heißt entweder nimmst du etwas Blut und lässt mich in ruhe oder ich gehe zu Stefan und wir überlegen uns wie wir dich den Tag loswerden können. Gewiss gibt es ein paar Häuser in die du nicht hineinkommen wirst“.

Blitzschnell war er über ihr. „Ich glaube du verstehst mich falsch. Ich bin das gefährlichste Raubtier auf diesem Planeten und es ist allein meiner Höflichkeit und meinem Respekt vor deiner würde zu verdanken das ich mit dir nicht einfach mache was ich will“. „Versprichst du mir hoch und heilig das du uns danach dann in ruhe lässt?“ fragte sie sich geschlagen gebend. Sie wusste das sie das jetzt freiwillig machen konnte für Stefano und sich oder sich zwingen ließ oder von Damon womöglich den ganzen Tag gestört würden. „ich verspreche dir das dieser Vampir hier dir heute nicht folgen wird und sich bis genau 0 Uhr in Kneipen herumtreibt“. „So genau wollte ich es gar nicht wissen“ nuschelte sie mehr zu sich selbst als zu irgendjemandem sonst. „Also Schönheit“ sagte er und beugte sich so nahe über sie das sie seinen Atem auf ihrer Haut spüren konnte.

Sie schloss einfach die Augen und ließ es geschehen. Sie spürte wie die leicht kalten Lippen auf ihre Trafen. Erst verweilten sie schwer und köstlich auf ihren dann fingen sie an sich zu bewegen. Erst langsam dann immer fordernder. Automatisch bewegten sich ihre Lippen mit was sie gar nicht wollte. Doch plötzlich war das Gefühl auf ihren Lippen verschwunden und Damon sah sie mit einem Glühen in den Augen an. Er wollte etwas sagen, einen seiner anscheinend typischen Witze reißen doch er schien es sich anders zu überlegen stattdessen beugte er sich erneut über sie und küsste sie sanft auf ihrem Haar.

„Mach nichts gefährliches“ sagte er so leise das sie es kaum verstand und dann.... war er plötzlich weg und sie saß wieder allein im Wagen. Ein paar Minuten atmete sie noch durch dann fuhr sie weiter zur Pension. Doch was sie vorfand war nicht das was sie erwartet hatte. Sie hätte Stefano vielleicht vorher sagen sollen das sie heute direkt zu ihm kommen würde und nicht zur Schule. Den er war zur Schule gefahren und Sie war jetzt alleine vor der verschlossenen Tür. Frustriert setzte sie sich auf die oberste Stufe vor dem Eingang.

„Jetzt hab ich schon ganz vergessen dir zu sagen wieso ich zu dir ins Auto geklettert bin“ sagte plötzlich Damon der vor ihr stand. „Ich hoffe es verstößt nicht gegen unsere Abmachung das ich hier bin aber Stefano ist in der Schule wie du wohl schon gemerkt hast und da dachte ich ich lasse dich solange ins Haus, besonders warm ist es heute morgen ja nicht. Außerdem kannst du dir dann mal einen ungestörten Eindruck von allem machen. Ich weis wo seine Tagebücher sind“ fügte er spitzbübisch hinzu. „Die sind ja wohl privat“ protestierte sie sofort. Doch vielleicht war es ja ihre Chance. Leise folgte sie ihm in den Salon und setzte sich auf die Couch ihm gegenüber. Sie konnte ihn ja bestimmt ausfragen.

„Möchtest du vielleicht etwas trinken?“ fragte er sofort. „Gerne“. Doch was sie dann bekam war für sie ein kleiner schock. Es war Alkohol und zwar kein kleines Bier sondern ein ausgewachsener Wodka. Betreten starrte sie auf das Glas. „Okay ich hätte jetzt mit Wasser oder sowas gerechnet, vielleicht auch mit Blut aber damit nicht“ sagte sie unverblümt. „Vertrau mir er ist gut ich hab ihn mit weißem Tee gemischt ist also genießbar. „Wusste Stefano denn nicht das ich heute morgen vorbei komme? Und wenn nicht wieso ist er dann nicht schon wieder hier. Er müsste doch wissen das ich nicht in der Schule bin“. „Er weis es bestimmt aber er hat anscheinend gestern gegrübelt was er mit dir heute machen sollte. Er ist nicht sehr einfallsreich“ grinste er süffisant. Schwer enttäuscht leerte sie das Glas in einem Zug so das sogar Damon sie schockiert ansah. „Ich gebe dir noch 5 Minuten bis du nicht mehr ganz klar bist“ sagte er.

Auch Elena bemerkte es denn die wärme stieg sofort in ihr auf und so war es auch. Kaum zehn Minuten später fühlte Elena sich unwohl und konnte ihre Gedanken kaum noch beisammen halten. Einen letzten Blick zu Damon stellte sie sich vorsichtig auf und sagte „isch fahr nasch hausche“. „ Tut mir Leid Schönheit aber betrunken lasse ich dich nicht Autofahren und deine Tante sollte das ja wohl auch nicht mitbekommen oder?“. Er kam auf sie zu und lud sie sich auf den Arm. „Ich bring dich in Stefanos Zimmer dort kannst du etwas schlafen“. Sie nickte und konnte kaum ihre Augen offen halten. „Dansche Damon“ sagte sie gab ihm einen Kuss auf die Wange und schlief in seinen Armen ein.

Damon sah sie noch eine weile an nach dem er sie in Stefanos Bett gelegt hatte. Nur zu gerne hätte er sie in sein Zimmer gebracht aber Stefano würde bald kommen und wegen Elenas zustand würde er sich ohnehin schon etwas anhören dürfen. Leise verließ er das Zimmer und schloss die Tür sorgfältig. Elena schlief eine ganze Stunde bis sie schließlich aufwachte und schwach bemerkte das sie noch ihre Kleider an hatte. Unbeholfen richtete sie sich auf und zog sich bis zur Unterwäsche aus. Dabei blieb sie kurz in ihrer Hose stecken und verursachte dabei einen zusammen stoß mit dem Holzrahmen des Bettes.

„Aua“ sagte sie noch leicht benommen trat gegen ihre Hose um sie zu ihren anderen Sachen zu werfen und viel dabei rückwärts aufs Bett. Wieder stöhnte sie und robbte dann komplett aufs Bett. Eine Zeitlang zerrte sie an der Decke und konnte sich ein wenig damit bedecken. Danach schlief sie wieder ein.

Damon saß wehren dessen auf dem Sofa. Oben polterte es und er machte sich sorgen „was war wenn sie gerade an ihrem erbrochenem erstickte oder womöglich mit dem Kopf gegen die Möbel stieß?“. Sofort machte er sich auf den Weg nach oben und klopfte leicht „Elena alles in Ordnung?“ doch sie antwortete nicht. Schnell machte er die Tür auf und sah es schon vom weitem. Eins ihrer langen Beine ragte unter der Decke hervor. Völlig nackt. Ihre Anziehsachen lagen neben dem Bett. Der Sammlung am Boden nach zu schließen hatte die wenigstens ihre Unterwäsche angelassen. Bevor er auch nur noch eine Sache machen konnte stand auch schon Stefano hinter ihm er knurrte und ließ seine Tasche mit den Büchern auf den Boden fallen. „Raus“ sagte er und zerrte an Damons Schulter.

Damon gehorcht nicht sofort „angst das ich mit deiner kleinen etwas angestellt habe?“ fragte er sarkastisch und verschwand wieder nach unten. Stefano war erschüttert, erst kam er nach Hause und fand zwei neue leere Gläser vor sich die mit hochprozentigem gefüllt gewesen war. Dazu roch es auch noch überall nach Elena welche auch nicht in der Schule gewesen war und zu guter -letzt fand er seinen Bruder in seinem Zimmer wieder wo Elena halbnackt in seinem Bett lag. Er wusste das Elena nichts gemacht hatte. Allem nach zu schließen hatte Damon sie falsch eingeschätzt nach wenigen Minuten schon abgefüllt und wollte sie dann nachdem er nichts mehr mit ihr anfangen konnte in seinem Bett abladen. Trotzdem war er sehr wütend. Er hatte sie abgefüllt obwohl sie noch gar keinen Alkohol trinken durfte erst mit 21. Außerdem war er hier im Zimmer gewesen und hatte sie angestarrt in dieser Verfassung.

„Stefan..o“ murmelte Elena plötzlich im Schlaf und ein sanftes lächeln legte sich auf ihre Lippen. Schlagartig war der ganze Zorn von ihm gewichen und seine Aufmerksamkeit galt nur noch dem wunderschönem Mädchen vor ihm. Sie war halb aufgedeckt und rollte sich auch schon wieder herum so das sie jetzt auf dem Rücken lag und er sie komplett ansehen konnte. Er wollte sie nicht bespannen trotzdem konnte er seinen Blick nicht abwenden. Nach einigen Sekunden lief er zu ihr herüber und deckte sie zu danach holte er seine Dicke Decke aus dem Schrank und legte sie auch noch über Elena. Diese Baumwolldecke war für Menschen einfach zu dünn. Er beobachtete sie doch sie fing an zu zittern und leise zu wimmern. Kein wunder der Alkohol kühlte ihren Körper aus.

Sorgfältig schloss er die Tür und legte sich dann zu ihr unter die Decke. Ganz vorsichtig nahm er sie in die Arme und streichelte ihren Rücken. Nach kurzer Zeit legte sich die Falte zwischen ihren Augen und sie lächelte wieder. Dabei schmiegte sie sich an ihn und wickelte ein Bein um ihn so das er sich nicht mehr traute sich zu bewegen.

Blood Diaries Kapitel 10

Damon der Vogel vor meinem Fenster

Elena duschte gerade ausgiebig. Sie dachte ein wenig über Stefano nach und auch über Damon. Er war so geheimnisvoll. Irgendwie zog sie das an doch wusste sie auch das die Geheimnisvoll Typen für sie meistens zu kompliziert waren. Elena stellte die Dusche ab und wickelte trocknete sich ab. Danach zog sie sich die frische Unterhose an die sie zuvor aus ihrem Zimmer geholt hatte wickelte sich in das Handtuch und ging in ihr Zimmer. Leicht müde vom warmen Wasser sah sie aus dem Fenster. Direkt davor saß ein pechschwarzer Rabe. Wie gebannt starrte sie ihn an. Sollte sie sich wirklich vor diesem Tier entkleiden um ihren Schlafanzug anzuziehen? „Du bist doch bescheuert“ lachte sie sich selbst aus und warf das Handtuch auf ihre Kommode an der Wand.

Währenddessen saß Damon vor ihrem Baum. Dieses possierliche Tierchen wie er sich selbst immer in der Gestalt des schwarzen Raben nannte war ihr zwar aufgefallen doch wusste sie nicht das er es war. Perfekt um sie ein wenig zu beobachten. Als sie ihr Handtuch fallen ließ sah er aber dennoch weg. Er wollte sie beobachten Studieren und nicht bespannen. Dazu würde er noch genug Zeit haben. Und zwar Hautnahe.

Elena hatte sich mittlerweile in einen Schneeweißen Schlafanzug eingemummelt und setzte sich auf ihr Bett. Es wurde Zeit für ihn und hier draußen war es viel zu kalt. Nicht das er körperliche Beschwerden dadurch bekam es war einfach.. hm unschön. Mit geballter Energie öffnete er das Schloss. Elena sah schockiert zum Fenster sie hatte bereits unter ihre Decke gelegt und das Licht ausgemacht. Geschmeidig flog der Rabe hinein und das Fenster verschloss sich wieder wie von selbst. Die Türen schlossen sich auch und verriegelten sich mit einem leisen „Klick“. Mit großen Augen beobachtete sie ihn. Ganz Damon wollte er ihr natürlich auch etwas bieten und mit nur einer Sekunde stand vor ihr der voll bekleidete Damon.

„Was machst du denn bitte hier?“ fragte sie entrüstet. „Mir war langweilig“ sagte er verführerisch. „Würdest du jetzt bitte wieder gehen?“ fragte sie ihn immer noch höflich. „Hm.... Nein, aber mach dir keine Sorgen es wird eine schöne Nacht und du wirst dich eh nicht daran erinnern können“ sagte er mit einem breiten grinsen bei dem sich Elena auf die Unterlippe biss. „Ich finde das nicht witzig und seih dir gewiss Stefano wird es schon herausbekommen!“. „Das bezweifle ich süße, kleine Elena“ sagte er zuckersüß.

Mit schnellen für Elena kaum sichtbaren Schritten trat er zu ihr ans Bett. „Hab keine Angst“ sagte er dann doch etwas skeptisch. „Ich werde nichts tun was einen bleibenden Schaden hinterlässt“ versprach er ihr. „Ich bin trotzdem dafür das du jetzt gehst“. Wieder lachte er „wir können das auf die schöne freiwillige Tour machen oder auf die manipulierte“ wieder kam er einen Schritt näher. Doch Elena sprang am anderen Bettende aus dem Bett. Sie rannte gerade wegs zur Tür doch diese war abgeschlossen. Kurz zerrte sie an dem Türknauf dann rannte sie in ihren Wandschrank. Er war groß und die Tür ging offen. Das Haus war außerdem ziemlich groß und alt. Sie machte die Tür hinter sich zu und wühlte sich durch die schichten von Jacken und Schuhen um dann auf den versteckten Eingang zu treffen der sie zu einer Treppe in den Keller bringen würde. Es war nur eine Spanplatte welche ganz am Boden ein kleines Loch hatte genau passend für einen Finger. Sofort streckte sie den Finger danach aus um die Tür zu öffnen da wurde sie an ihren Füßen zurückgezogen und lag danach keuchend vor Damons Füßen.

„Nanana wer wollte den da vor mir flüchten?“ fragte er gespielt beleidigt und hob sie mit nur einem Arm hoch. Mit einem Schwung saß sie wieder auf ihrem Bett. Verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn böse an. „du hast ein ganz schönes Temperament“ sagte er schließlich und musterte sie nachdenklich. Sie sah genauso aus wie Kathrin doch sie hatte wesentlich mehr Sturheit in sich. „Nur einen Kuss dann geh ich“ sagte er schließlich. „Nein“ antwortete sie sofort. „Doch meine süße“ versuchte er es weiter. Sie legte sich auf ihr Bett und sah zur Decke hinauf. „NEEEIIIN“ sagte sie entschieden. Schneller als sie es sehen konnte saß er quasi auf ihr. Seine Beine neben ihr auf dem Bett seine Arme neben ihrem Kopf abgestützt. „Wie gesagt es geht auf die leichte oder auf die manipulative Tour!“ wies er sie erneut darauf hin.

So kindisch das ganze auch wirkte. Elena fand es alles andere als witzig. „Wieso willst du mich überhaupt küssen?“ fragte sie ihn. „Weil du meine Prinzessin der Nacht sein wirst“ stellte er fest und fing an sie in seinen Bann zu ziehen. Manipulativ war es für ihn weniger peinlich. Ohne das sie sich werte legte Damon seine Lippen auf ihre. Irgendwann würde er sie küssen können ohne das sie nein sagte. Sie würde es selber wollen und Stefano... er konnte seinetwegen sofort wieder verschwinden. Eine träne rollte über Elenas Wange. Verwundert beobachtete er den winzigen Tropfen.

Vielleicht war es doch keine so gute Idee gewesen hier Nachts hinzukommen. Schnell löschte er ihre Gedanken an das geschehen strich noch einmal leicht mit seinen Lippen über ihre Wange und atmete ihren Geruch ein. Dieses Mädchen zog ihn einfach so sehr an.

Elena hörte ein leises Klick doch nirgendwo war jemand zu sehen. Sie zuckte müde die Schultern und schlief wenig später ein. Doch irgendwie fühlte sie Lippen auf ihren. Als wehre sie gerade erst geküsst worden. Sie dachte noch ein wenig nach doch ihr viel nichts ein. Irgendwann schlief sie dann ein und träumte süß von Stefano.

Blood Diaries Kapitel 9

So übel ist er doch gar nicht. Oder?
 
Elena wischte sich die Tränen von den Wangen welche sich bei Stefanos Erzählungen in ihren Augenwinkeln gebildet hatte. Kathrin hatte die beiden Brüder gegeneinander aufgehetzt und so etwas war aus Damon geworden. Schlagartig empfand Elena Mitleid mit Damon. Es war eine einseitige Liebe der er immer noch hinterher lief. Das ganze war ein Kreislauf. Kathrin war nicht hier um endgültig eine Entscheidung für einen der Brüder zu treffen somit würde Damon wohl auch nie aufgeben Stefano zu verletzten und somit... jeden in dessen Umgebung. Doch sie empfand auch noch etwas anders es war keine Furcht, nein. Es war das verlangen Damon zu helfen.

Doch etwas verstand sie nicht als sie den hochgewachsenen Stefano vor sich ansah. Er beobachtete sie ruhig und schien genauso in Gedanken versunken zu sein wie sie. Noch nie hatte Elena für jemanden stärker etwas empfunden als für ihn. Sie hatte schon Freunde mit denen sie länger zusammen war. Doch Stefano war aufgetaucht und für sie schon nicht mehr wegzudenken. Als verbände die beiden ein Band an welches sie sich klammerte. „Stefano“ sagte sie mit einem leichten Nachdruck einer Frage. „Ja?“ fragte er und seine braun-blau-grünen Augen musterten sie intensiv. „Nenn- mich verrückt aber ich will nicht das du je wieder gehst“. Normalerweise wehre sie knall rot angelaufen doch es lag soviel Gefühl, soviel Wahrheit in diesem Satz das es sie beinahe erschütterte.

Stefano sah sie verblüfft an sein Mund öffnete sich leicht nur um sich dann schnell wieder zu schließen. „Elena ich will nicht sagen ich empfinde nicht das gleiche für dich, denn das kann ich nicht. Doch bin ich immer noch ein Vampir ich will dich nicht verletzten“ sagte er sanft. Sie stand auf und warf ihre langen Haare über ihre Schultern um ihm die kaum noch zu sehenden mahle an ihrem Hals zu zeigen „willst du mir sagen das du mich verletzt hättest? Du hast mich gerettet!“ stieß sie hilflos aus. „Das hätte auch ganz anders laufen können, ich hätte dich leertrinken können so das selbst mein Blut dich nicht geheilt hätte“ sagte er ernst und funkelte sie standhaft an. Auch wenn es ihm das Herz brach so war es doch das beste für sie! Oder?.

Mit jedem Wort von ihr war er sich seiner Aussage weniger sicher. Doch ehe er ihr noch etwas sagen konnte war sie aus der Tür. Wütend schlug er auf eins der Kissen ein welches auf seinem Sofa an der Wand stand.  Zu spät viel ihm ein das die beiden nicht zu zweit im Haus waren. Unterdessen lief Elena gerade den langen Flur des oberen Stockes entlang und suchte einen Ausgang als vor ihr eine gutgebaute Statur erschien. Sie blickte hinauf und erblickte zu spät das es Damon war. Ihr spitzer Schrei blieb ihr im Halse stecken. Zitternd hielt sie sich eine Hand vor den Mund und wich einen Schritt zurück. Sich immer wieder „schön langsam“ vor-flüsternd. „Du bist also Elena“ sagte Damon bewegte sich aber nicht auf sie zu. Er hatte ein verführerisches lächeln aufgesetzt. „Wie ich sehe hat mein Bruder es nicht geschafft deine Erinnerungen zu löschen“ sprach er ohne Antwort weiter. „Ich wollte mich für mein gestriges verhalten entschuldigen. Ich war hungrig viel zu aufgewühlt und Stefano hat mich genervt“. „Und deswegen hast du mir den halben Hals zerfetzt?“ fragte sie piepsend.

„Das wollte ich wirklich nicht“ versuchte er es weiter zog eine ihrer Hände zu sich und küsste diese vorsichtig. Dabei ließ er sie nicht aus den Augen. „Nie... nicht anfassen“ sagte sie spitz. „Entschuldigung“ sagte er sofort und ließ ihre Hand los. „Ich wollte mich gestern schon entschuldigen doch mein Lieber Bruder“ bei den beiden letzten Worten lachte er ein wenig „wollte mich nicht zu dir lassen. Ich wollte dir von meinem Blut geben. Wie ich jedoch sehe hat er das auch getan nur wäre es mit meinem Blut viel schneller geheilt“ sie sah ihn leicht verblüfft an. Er war so freundlich und das obwohl sie ihm ohne zweifel wehrlos ausgeliefert war.

Mit leichtem schrecken stellte sie fest das sie sich von ihm sogar etwas geschmeichelt fühlte. „Ich nehme die Entschuldigung an aber bitte... mach das nie wieder. Ich meine mir den Hals aufreißen“ fügte sie schnell hinzu. Er lachte charmant und wollte gerade wieder etwas sagen als hinter ihr ein lautes „Damon lass sie sofort in ruhe“ kam. Stefano war schneller bei ihr als sie gucken konnte und zog sie besitzergreifend an sich. „So schlimm ist er doch gar nicht“ sagte Elena und schielte zu Stefano hoch. „Na was hast du denn wieder alles nettes über mich erzählt?“ fragte Damon gespielt freundlich.

Stefano wollte gerade etwas erwidern als Elena ihn unterbrach „Wie auch immer ich werde jetzt nach Hause gehen. Stefano du kannst dich ja melden wenn du dir deiner Gefühle sicher bist“ sagte sie in einem leicht ätzendem Ton der ihre Traurigkeit überspielen wollte. „Soll ich dich nach Hause...?“ fing Stefano an doch Elena winkte sofort ab und machte sich auf den weg nach draußen.

Kaum war sie draußen lachte Damon Stefano süffisant an. „Es ist genau wie bei Kathrin, doch sie werde ich bekommen. Endgültig“ sagte er und war in der nächsten Sekunde verschwunden. Noch lange nachdem Damon weg war dachte Stefano darüber nach. Er liebte Elena also wieso musste er sich wo Gott ihm eine zweite Chance gab sie so leichtfertig aufs Spiel setzten?. Er beschloss Elena heute Abend anzurufen und sich morgen mit ihr zu treffen.

Damon stieg grinsend in seinen Ferrari und fuhr Elena hinterher. Sie war noch nicht weit gekommen denn er holte sie schnell ein. Kaum war er neben ihr öffnete er das Fenster „Elena ich fahre gerade eh zur Stadt soll ich dich vielleicht mitnehmen?“. Sie überlegte kurz und willigte dann ein. „Ich glaube nicht das ich dir sagen muss wo ich wohne oder?“ fragte sie. „Nein weis Gott dein Geruch ist leicht zu verfolgen“. Sie rümpfte die Nase „soll ich das als Kompliment sehen oder als eine Anspielung darauf das ich schlecht Rieche?“ fragte sie gespielt beleidigt. „Ich würde sagen es ist ein Kompliment“ sagte Damon mit seinem breitem Grinsen. Er bog scharf in ihre Straße ein und parkte dann auf dem freien Parkplatz. „Danke fürs Fahren“ sagte Elena und stieg aus. „Ich bring dich noch bis zur Tür“ sagte Damon und begleitete sie.

Sie schloss auf und ging hinein. „ach Mist ich habe in deinem Auto meine Handtasche vergessen“ schimpfte sie sich selber aus. „Kein Problem ich hol sie dir geh doch schon mal rein“ schlug er vor und lief zurück. Das kleine schwarze Tässchen gewähre ihm gerade einlas in Elenas Haus. Schnell eilte er ihr wieder hinterher und blieb genau vor dem Eingang stehen. Er konnte sie nicht mehr sehen. Das war perfekt. „Elena?“ fragte er „ich bin in der Küche komm ruhig herein“ sagte sie und schon war er drin. Er hatte einlas und das für immer. Heute Nacht würde er wieder kommen. Er würde sie beobachten und dann entscheiden was er sonst noch so mit ihr machen würde.

Stefano konnte ihm gestohlen bleiben. Ihm gehörte dieses Mädchen genau wie ihm Kathrin gehört hatte. Über 150 Jahre hatte er sich nur nach diesem Mädchen gesehnt. Sie stand in der Küche und trank gerade einen Schluck Apfelsaft. „Möchtest du auch ein Glas?“ fragte sie höflich. Er lachte „Das ein-zigste womit du mich locken könntest wehre Blut oder Alkohol“ sagte er und überreichte ihr das schwarze Ding. „Oh ich vergaß aber ihr seht auch so Menschlich aus“ fügte sie skeptisch bei und starrte auf seinen geschlossenen Mund als erwartete sie riesige Reißzähne. „Du willst meine Zähne sehen richtig?“ fragte er sie. Sie nickte zögerlich. Leicht lachte er und öffnete dann langsam seinen Mund. Er konzentrierte sich auf ihren Herzschlag und schon schoben sich seine scharfen Zähne hervor.

Sie sog hörbar Luft ein und schluckte dann heftig. „Darf ich die mal anfassen?“ fragte sie was Damon doch sehr verwunderte. Sonst hatte jeder Angst davor. „Dann bist du mir aber was schuldig“ sagte er gespielt entrüstet. „Okay“ sagte sie und kam ein paar schritte näher. Vorsichtig berührte sie einen der großen Zähne. Dann Tippte sie leicht davor. „Die sind ja Hart wie Stein“ sagte sie entrüstet. „Das sind sie sonst würden wir uns nicht ernähren können“ erklärte er. „Oh okay, ich muss jetzt kochen, also Danke fürs herbringen“ sagte sie rasch und holte einen großen Topf hervor. „Kein Problem. Man sieht sich Elena“ sagte er und betonte ihren Namen mit einer besonderen Tonlage.

Es lief ihr eiskalt den Rücken herunter. Was hatte sie da gerade getan? Sie schuldete einem Vampir einen gefallen. Ihr Handy Klingelte und sie ging dran „Elena Gilbert“ meldete sie sich. „Hallo hier ist Stefano. Es tut mir Leid wegen vorhin. Können wir uns morgen Treffen? Im Kino oder so?. Sie nickte schnell bis sie bemerkte das er es ja nicht sehen konnte „äh klar. Wie viel Uhr?“. „So gegen 3 Uhr laufen die Filme“ sagte er schnell. „Das klingt nicht schlecht“ sagte sie. „Wo bist du eigentlich gerade?“ fragte er. „Na Zuhause“ sagte sie. „Wieso?“. „Wie bist du so schnell...?“ fragte er „Damon hat mich nach Hause gefahren“ unterbrach sie ihn. „Er sagte er müsste eh in die Stadt“. „Er .. hat dich … nach … Hause gefahren?“ fragte er schockiert. „Ja er war wirklich nett zu mri hat mir sogar meine Tasche geholt als ich sie im Wagen vergessen habe“ redete sie weiter. „Du hast ihn nicht rein gebeten oder“? Fragte Stefano fast tonlos. „Doch klar ich war ja schon in der Küche“ sagte Elena.


„Elena Vampire müssen rein gebeten werden. Lädst du einen Vampir nur einmal in dein Haus ein, so kann er kommen wann immer er will, zu jeder Tages und Nachtzeit“ erklärte ihr Stefano schockiert.

Blood Diaries Kapitel 8

Unvorstellbar aber wahr
 
Liebe kennt keine Zwänge
und Mauern.
Sie überwindet alles.
Sie lässt sich nicht in
Ketten legen, lässt sich
nicht greifbar machen.
Sie interessiert nicht arm
noch reich, schwarz oder
weiß, sie ist grenzenlos.
Sie wirkt, wo sie will,
und gerade ist sie mir
in dir begegnet.

Stefano beobachtete den Engel neben sich welcher langsam aus dem reich der Träume erwachte. Die ganze Nacht hatte er über sie und Kathrin nachgedacht. Sie war nicht Kathrin doch konnte er einfach nicht leugnen das er sie seit dem ersten Augenblick Liebte. Sie war schön, mutig, hatte ein bezauberndes lächeln und schien sich ziemlich schnell damit abgefunden zu haben das er kein Mensch war. Was ihn doch am aller meisten wunderte. Normalerweise hatte er damit gerechnet das sie sich mit klauen dagegen wehren würde. Doch irgendwas in ihm sagte das es in ihr verwurzelt war. Verwand waren sie auf jeden Fall das stand fest.

Doch konnte er ihr das antun? Bzw. konnte er es noch verhindern? Das sie weiter in diese Welt hineinrutschte?. Damon war zweifelsohne hinter ihr her. Er hatte kontrolliert ob die Wunden an ihrem Hals geheilt waren und er hatte recht. Es war kaum noch etwas zu sehen. Sein Bruder konnte Charmant sein, jede Frau würde ihm ohne zu fragen verfallen, doch würde es auch Elena, obwohl sie wusste was er war und was er tat?. Stefano hoffte das dies nicht passieren würde. Nie wieder sollte sich diese Dreiecksgeschichte wie mit Kathrin wiederholen. Damals hatte er geglaubt das Kathrin ihn liebte ihn für ein Leben in der Ewigkeit erwählt hatte. Doch hatte sie das ganze nur gespielt. Hatte noch am selben Abend wie mit ihm auch mit Damon geschlafen.

Stefano war schon halb in die Vergangenheit abgetaucht als Elena ihre Augen aufschlug. Sofort suchten ihre verschlafenen Augen seine. „Guten Morgen“ sagte sie und Stefano erwiderte es freundlich. „Wie geht es dir?“ fragte er fürsorglich. „Erstaunlich gut“ sagte sie lächelnd. „Und dir? Keine Blutgelüste mehr?“ fragte sie grinsend. „Nein mach dir mal da keine Sorgen, das wird auch nicht wieder passieren“ versprach er den das hatte er sich fest vorgenommen. „Echt? Schmecke ich so schlecht?“ fragte sie und befühlte ihren Hals „eins muss ich euch lassen, ihr seit die besten Ärzte“.

Doch Stefano konnte nicht lachen „ich glaube nicht das wir so gute Ärzte wehren, wenn unsere Patienten an Blutmangel sterben“ sagte er etwas trocken. „Und nein du schmeckst nicht schlecht du schmeckst gleich, gleich wie Kathrin was mir ehrlich gesagt eine scheiß angst macht“ gestand er ihr mit einer düsteren Stimme. „War sie mir wirklich soooo ähnlich?“ fragte Elena ihn erstaunt. „Ich habe ein Foto willst du es sehen?“ fragte er. „Gerne ich hab mich schon immer für die Gründer der Stadt Interessiert. „Sie war keine Gründerin sie kam mit ihrem Vater hier her und ging dann nie wieder“. Binnen weniger Sekunden hatte er den Raum durchquert und sein erstes Tagebuch aus seinem Regal gezogen. Behutsam klappte er es auf und entnahm das über 165 Jahre alte Foto welches in einer Papierkarte gerahmt war.

Andächtig strich er über ihr Foto bevor er wieder zurück zu Elena ging. „Das ist Kathrin“ sagte er und reichte ihr das Bild. Elena starrte es einige Zeit schweigend an. „Ich sehe aus wie ihr Zwilling“ stellte sie plötzlich erstaunt fest. „Ja das tust du doch du bist nicht wie sie, denn sie war wie ich kurz nach ihrem Tod feststellte bzw. endlich begriff nichts weiter als ein kleines Mädchen welches sich zwei lebendige Spielzeuge besorgt hatte. „Wenn du möchtest erzähle ich dir unsere Geschichte“ versprach er ihr. „Das wehre vielleicht hilfreich um dich und Damon zu verstehen“ sagte sie und setzte sich so hin das sie besser zuhören konnte.

„Im Jahre 1845 lebte ich mit meinem Vater zusammen mit den Dienstboten in diesem Haus. Ich war eifrig und tat alles was mein Vater tat weswegen ich auch sein Liebling war. Damon war gerade aufs College beigetreten und war seit einigen Wochen weg. Mein Vater erzählte mir das wir bald Besuch von der Angesehenen Familie Pierce bekommen würden. Mr. Pierce wollte mit seiner Tochter Kathrin zu uns kommen damit sie sich hier von einer langen Krankheit erholen könne. Natürlich hatte ich mich in Schale geschmissen und vorne wie es sich gehörte auf ihre Kutsche gewartet. Die Kutsche kam pünktlich, von Edlen weißen Pferden gezogen. Die Zofe stieg zuerst aus. Sie reichte ihrer Hand einer Frau die in prächtige Gewänder gehüllt war und einen farbigen Hut trug. Kaum war sie ausgestiegen schenkte sie mir ein lächeln welches mich sofort in ihren Bann zog.

Ihre Haare wahren wellig, ich glaube sogar das das Foto an genau diesem Tag geschossen wurde. Sie verzauberte den ganzen Hof doch hatte sie wie es ihrem Status gebührte kein wirkliches Interesse an unseren Dienern. Sie wünschte meine Anwesenheit und unsere Väter sprachen schon von dem perfektem paar, da sie und ich jede Minute miteinander verbrachten. Doch wenige Wochen später tauchte Damon auf. Er hatte Ferien bekommen und wollte diesen mit mir verbringen. Früher waren wir ein Herz und eine Seele. Doch als er Kathrin entdeckte war Schluss damit. Erst verhielten wir uns gegenseitig wie immer doch Kathrin wünschte plötzlich nicht nur meine Anwesenheit. Mein Bruder verärgerte meinen Vater immer mehr. Jeder wusste das er an dem College mehr Frauen verführte als er in seine Unterrichtsstunden ging. Meinem Vater war unser ruf das wichtigste drum wollte er das Damon weiter die Schule besuchte auch wenn nur zum Schein. Doch Damon weigerte sich da er bei Kathrin bleiben wollte.

Immer wieder gerieten wir in Konflikte, Kathrin schwor mir das sie nur mich Liebe und ich glaubte ihr. Das gleiche sagte sie auch Damon doch wir sagten es dem anderen nicht. Traten uns nur gegenseitig mit unverhohlenem grinsen gegenüber. Fast hätten wir es nicht herausgefunden doch Kathrin hatte uns so fest in der Hand das sie uns überzeugte sie würde sich in der selben Nacht für einen von uns entscheiden. Damals wussten wir schon was sie wahr und ihre Wahl sollte sich für den entscheiden den sie auch verwandeln würde. Doch in jener Nacht kam sie nicht nur in mein Bett.“ sagte Stefano traurig.

„Eine Zeitlang ging es gut bis mein Vater endlich dahinter kam was Kathrin war. Ihr Blut noch in uns verfolgten Damon und ich die Kutsche welche Kathrin und so viele andere Vampire der Gegend gefangen genommen hatte um sie zu verbrennen. Wir schafften es sie kurz zu befreien doch dann erschoss uns unser eigener Vater. Eine Dienstbotin welche Kathrin treu ergeben war schleppte Damon und mich weg in einen Wald. Als wir wieder zu uns kamen hatten wir die Wahl. Tranken wir Menschenblut würden wir zu Vampiren werden, tranken wir es nicht würden wir bald sterben. Mir war klar das ich ohne Kathrin nicht die Ewigkeit wollte doch zumindest wollte ich mich von meinem Vater verabschieden. Ich besuchte ihn er saß traurig in einem Ledersessel. Ich sprach leise seinen Namen. Langsam drehte er sich um erstarrt, mit weit aufgerissenen Augen. Ich sprach „Vater ich wollte mich verabschieden“ doch er schoss auf mich wollte mich umbringen und rannte mit einem Schwert auf mich zu.

Vor angst trat ich zurück. So wollte ich mich doch vorher noch von meinem Bruder verabschieden. Doch mein Vater war nie der beste so wehrte ich sein Schwert ab welches er sich dann selbst in die Brust rammte. Das ganze Blut es spritze nur so aus ihm heraus. Ich wollte es nicht doch kaum gefasst auf so etwas stürzte ich mich auf ihn. Es war zu spät nun war ich verdammt. Doch wenn schon nicht mit Kathrin dann vielleicht wenigstens Frieden schließen mit meinem Bruder. Das dachte ich jedenfalls. Ich brachte ihm eine Magd die ich unter Kontrolle gebracht hatte und fügte ihr eine Wunde am Hals zu. Ich brachte sie zu Damon unfähig ihm beim sterben zuzusehen. Er weigerte sich doch nach einiger Zeit meiner Überredungen trank auch er von ihr. Kaum war er fertig drehte er sich noch Blutverschmiert zu mir um lächelte sein Typisches lächeln und sagte „jetzt kann ich dir bis in die Ewigkeiten das leben zur Hölle machen.“. Ich war damals wie erstarrt doch seit dem hatte er seine Worte war gemacht. Ich weis genau es liegt nur an Kathrin.“
sprach Stefano zu ende.

„Er dachte das sie ihn liebte und du sie ihm weggenommen hättest. Doch das schlimme ist wohl er wird es nie erfahren“ brachte Elena zusammen und Stefano nickte.

Blood Diaries Kapitel 7

Liebe dem Geist oder Liebe dem Körper?
 
Was nützen Worte, wenn sie vergessen werden?
Was nützen Hoffnungen, wenn sie wie eine Seifenblase zerplatzen?
Was nützen Träume, wenn sie nicht wahr werden?
Sag mir, was nützt mein Leben, wenn du nicht mehr da bist?
Ich weiß nur, dass ich dich für immer liebe!


Damon Salvatore war sich in einem einig. Seine ein-zigste Liebe war Kathrin und das würde sie auch immer bleiben. Er könnte sie nie vergessen. Ihre weichen Gesichtszüge, ihre Kindliche Art, ihre weichen leicht welligen Haare und ihre Leuchtenden Augen die ihn mehr als alles andere in den Bann gezogen hatten. Doch liebte er ihren Geist oder ihre Erscheinung gar ihren Körper? Dieses Mädchen hatte so viel von ihr. Bedachte man nicht ihr alter nicht ihr Äußerliche war sie genau wie Kathrin. Gekommen war er um Stefano sein Leben weiter zur Hölle zu machen doch machte sein Bruder gerade ihm sein Leben zu einer einzigen Qual.

Wieder bekam er das Mädchen zu erst. Wieder band sie sich Seelisch an seinen Bruder und nicht an ihm, doch einen entschiedenen unterschied gab es. Elena war voll auf Stefano fixiert wohingegen Kathrin sich sofort auf beide Männer verteilt hatte. Das schlimmste war er war nur wenige Stunden zu spät gekommen um sie als erstes kennen zu lernen. Bedachte man die Tatsache das er selbst schuld war das sie gerade in SEINEM Bett lag.

Als er sie sah dachte er nur an das Blut den schon lange versiegten Wein den er so gut kannte. Kathrin war tot verschwunden schon so lange. Damons Herz hatte nur für sie geschlagen. Für sie hätte er getötet doch das war nicht viel in seinem Leben. Hatte er nun eine zweite Chance bekommen? Hatte der Gott an den er noch nie glaubte ihm einen Engel geschickt? Spöttisch stieß Damon Luft aus und sah in die Nacht hinaus. Einen Engel hatte Stefano sie genannt. Einen Engel der zu seiner Prinzessin der Nacht werden könnte. Er musste nur ihre Gedanken löschen oder sollte er es einfach ungeschehen machen in dem er reue zeigte?. Zwar missbilligte er den Gedanken vor seinem Bruder zu staube zu kriechen doch wusste er auch wenn sie zu einem Vampir würde würden ihre gelöschten oder veränderten Gedanken wiederkehren was Damon nicht viel nützen würde.

Sein Bruder war in dem Bezug kein so großes Problem. Er würde bald wieder schwächer werden und er würde ein leichtes Spiel haben. Endlich würde er Stefano Kathrin wegnehmen auch wenn sie es nicht mehr wirklich war. Nach über 150 Jahren würde er bekommen was er wollte. Seinen Bruder zu zertreten wie eine Ameise.

Wieder viel ihm ein Problem ein. Zurzeit hasste sie ihn wahrscheinlich und vertraute seinem Bruder. Wenn er sich genauso benahm wie bei Kathrin würde sie ihn wahrscheinlich schon fast Lieben. Doch Damon wehre nicht Damon wenn er nicht bekäme was er wollte und zurzeit wollte er nichts mehr als sie.


Stefano lag in seinem Bett und beobachtete Elena beim schlafen sie Atmete ruhig ein und aus. Er machte sich sorgen schon jetzt schwand die stärke die durch ihr Blut gekommen war langsam aber stetig dahin. Er wusste das sein Bruder hinter ihr her war. Er wollte sie denn er sah Kathrin in ihr. Er sah nur die Fassade nicht wer sie war und sie war eindeutig nicht Kathrin. Er hatte sie geliebt doch schon kurz nach ihrem ableben hatte er herausgefunden das er sie nicht aus freiem willen geliebt hatte sondern das er es nicht anders konnte. Sie hatte Besitz von ihm ergriffen und sich danach aufgeführt wie eine billige Schlampe.

Sie hatte sich erst an ihn her angeworfen ihm ihr kleines Geheimnis offenbart um ihn einzuwickeln. Ja und danach hatte sie seinen Bruder entdeckt und das gleiche mit ihm getan. Doch nicht das sie ihn einfach abserviert hatte. Nein sie hatte beide Brüder gegeneinander aufgehetzt und war zweigleisig gefahren. Er hatte erkannt was das alles war doch sein Bruder leider nicht. Bis heute versuchte er ihm das leben zur Hölle zu machen weil er glaubte das sie ihn wirklich geliebt hatte. Nach rund hundert Jahren hatte Stefano es aufgegeben etwas gutes in Damon finden zu wollen. Es war als seihe er kein Mensch mehr ein Körper angetrieben von Unmenschlichkeit, Bösartigkeit und blinder Zerstörungswut.

Er hatte gehofft seinen Bruder wieder zu bekommen den, den er so geliebt hatte bevor Kathrin aufgetaucht war. Doch es schien als hätte Damon eine Mauer um sein früheres selbst gebaut und sie mit tausenden von Toren verschlossen. Stefano schüttelte den Kopf. Er würde nicht wieder darüber nachdenken und versuchen seinen Bruder dazu zu bringen sich wieder wie ein Mensch zu benehmen. Das konnte er nicht... nicht mehr denn jetzt hatte er endlich jemanden gefunden für den er da sein wollte. Jemanden der ihm das Gefühl gab wichtig zu sein und kein Monster. Das hatte ihm immer am meisten wehgetan die Angst davor wie ein Monster zu sein. Das wollte er nicht und das würde er auch nicht mehr jetzt hatte er ihn ja gefunden. Den Engel doch der Engel wurde auch schon direkt von einem Monster umrundet: Damon